
Das Leistungsspektrum der Apotheken ist vielfältig in Breite und Tiefe. Jede Apotheke muss einen nicht zuletzt gesetzlich geregelten Mindeststandard an Qualität und Service erfüllen, kann darüber hinaus aber ganz unterschiedliche Leistungen anbieten. Alle deutschen Apotheken erbringen zusammen die flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln.

Das pharmazeutische Personal einer Apotheke umfasst neben Apothekern auch pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure, Apothekenassistenten und Pharmazeutische Assistenten. Zum nichtpharmazeutischen Personal gehören insbesondere pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA), Apothekenhelfer und Apothekenfacharbeiter.

Die öffentlichen Apotheken in Deutschland sind gesetzlich streng reguliert, so dass ein hoher Gesundheits- und Verbraucherschutz gewährleistet wird. So gibt es genaue Vorschriften darüber, wie man Apotheker werden kann, wer eine Apotheke führen darf und auf welche Art und Weise mit Arzneimitteln umgegangen werden muss.

Qualitätssicherung hat viele Gesichter: Leitlinien sind offizielle Empfehlungen für bestimmte Arbeitsabläufe in Apotheken. Pharmazeutische Betreuung erfordert die Kooperation von Arzt, Apotheker und Patient. Das Pseudo-Customer-Konzept beinhaltet Testkäufe mit konstruktivem Feedback.

Apotheker unterscheiden zwischen Fort- und Weiterbildung. Die Fortbildung ist die Auffrischung und Aktualisierung des im Rahmen der Ausbildung erlangten Wissens in Anpassung an die Entwicklung der pharmazeutischen Wissenschaften. Im Gegensatz dazu ist die Weiterbildung eine praxisbezogene Spezialisierung in einem pharmazeutischen Gebiet oder Bereich.

Die ABDA unterstützt Arbeitgeber beim Arbeitsschutz ihrer Mitarbeiter mit Hinweisen zur Gefahrstoffverordnung sowie Ratschläge zu Erster Hilfe und Hygiene.
Schmerzmittel sind die Medikamente, bei denen am häufigsten arzneimittelbezogene Probleme auftauchen. „Rezeptfreie Schmerzmittel werden intensiv beworben. Aber rezeptfrei heißt nicht automatisch harmlos“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Mein Rat an jeden Patienten: Begegnen Sie der Werbung kritisch und fragen Sie Ihren Apotheker.“ Rezeptfreie Schmerzmittel sollten in der ...
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